Berliner Mauerfall09 · Achim Walther

Der in Hötensleben wohnende Achim Walther ist Mitbegründer der Mauergedenkstätte Hötensleben. Im Interview spricht er über Minen und Selbstschussanlagen in der Gemarkung Hötensleben..

Achim Walther

Jahrgang: 1936, Geburtsort: Hohndorf

Minen und Selbstschußautomaten

Der Hötenslebner Achim Walther berichtet als Zeitzeuge von der Verminung des Antifaschistischen Schutzwalls mit Bodenminen und Selbstschussautomaten (SM-70) durch die Grenztruppen der DDR im Bereich Hötensleben.
Weitere Infos erhalten Sie auf: Die eisige Naht und Achim Walther - Ein Zeitzeuge berichtet ...

Hötensleben »Minen«

Videointerview: © Ralf Gründer, Hötensleben, 31.08.2009 (Ausschnitt)

Literatur

Der aus dem Grenzland stammende Achim Walther beschreibt auf 480 Seiten den Bereich des Anti­faschis­tisch­en Schutz­walls, den er während des »Kalten Krieges« beobachten konnte. Dem Autoren gelang es dabei ein Handbuch des Grenzabschnittes Hö­tens­leben, Off­leben und Schö­ningen zu ver­fas­sen. Absolut Lesenswert!!!

Die eisige Naht

Die eisige naht

Die innerdeutsche Grenze bei Hötensleben, Offleben und Schöningen, Achim Walther, Mitteldeutscher Verlag, 2010

352 Seiten, über 400 Abbildungen, Hardcover, ISBN 978-3-412-16106-4

Anfang der 80er Jahre begannen Künstler aus aller Welt die »Grenzmauer-75« mit großflächigen Bildern zu bemalen. Die Geschichte dieses pazifistischen Widerstands gegen das unmenschliche Grenzsperrregim der DDR erzählt dieses Buch.

Zitat

“Da lag er nun vor mir, der gol­dene Wes­ten, al­les nur ei­nen Stein­wurf ent­fernt. Da ja Posten und Pos­ten­führer sich nicht kann­ten, wur­de na­tür­lich die erste Schicht streng nach Vor­schrift ge­macht. Da muss­te man auf dieses und jenes ach­ten, und über al­les dem Pos­ten­führ­er Mel­dung ma­chen. Na­türlich war das kein stum­mer Dienst, man hat sich schon un­ter­hal­ten und woll­te wis­sen, wie kann ich mei­nem Ge­gen­über ver­trau­en.”

Achim Walther, Die eisige Naht, S. 261.