Berliner Mauerfall09 · Xing-Hu Kuo

geboren am ... in .....

Xing-Hu Kuo

... war Mitarbeiter der Botschaft der Volksrepublik China in Ostberlin. Mit seinem Mercedes hat er Bewohner der DDR zur Flucht nach Berlin (West) verholfen.

Verurteilt zu siebeneinhalb Jahren

Nach der Geständnisserpressung durch schwere Mißhandlung wurde Xing-Hu Kuo 1965 in einem Geheimprozeß zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt.

»2675 Nächte im Würgegrff der Stasi«

Videointerview: Ralf Gründer, Berlin, 04.12.2001

Isolation und Folter in Mielkes Privatknast »Bautzen II«

Kuo Xing-Hu berichtet in diesem Videogespräch über die Formen der subtilen Folter, die vom Staatssicherheitsdienst der DDR (Stasi) angewandt wurden, um die Gefangenen ihrer Menschenwürde zu berauben. Politische Häftlinge wurden zu Nummern abgestempelt. Zudem wurden sie wie gewöhnliche Kriminelle behandelt und seelisch drangsaliert.

Der Autor: Kuo Xing-Hu, Jahrgang 1938, studierte in Leipzig Journalistik. 1963 zog er nach Ost-Berlin und arbeitete in der Presseabteilung der Botschaft der Volksrepublik China. Damals war kältester Krieg zwischen China und der DDR, die auf der Seite Moskaus war.

1965 wurde Kuo verhaftet, schwer misshandelt und aufgrund von erpressten „Geständnissen” in einem geheimen Prozess zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt, die er fast bis zum letzten Tag in Bautzen II verbrachte.

1972 wurde er von Bonn freigekauft. Er arbeitete seitdem in Berlin (West) und der Bundesrepublik als Journalist und Buchautor. Dies ist die Geschichte der Haft in der DDR, aus dem Blickwinkel eines Chinesen betrachtet. Ein dramatisches Buch über eine verbrecherische Zeit im KZ-Staat DDR.
ISBN 3-925434-35-6

Xing-Hu Kuo

Ein Chinese in Bautzen II

... berichtet in seinem Buch »Ein Chinese in Bautzen II« über die Zeit in der Untersuchungshaft in der Stasi-Sonderuntersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen (Heute: Gedenkstätte Berlin-Hohenschön- hausen) und über den sich daran anschließenden Strafvollzug im Stasiknast Bautzen II in Bautzen.

Wodka in Sektgläsern

Wodka in Sektgläsern, Cocktail meiner liebeswürdigen Stasi-Damen. Xing-Hu Kuo berichtet in diesem Buch von der Waffe »SEX« im Klassenkampf.

Ausländerhaß und Neid wegen Reis und Salz

Wenn Blicke töten könnten, ich wäre in der DDR einen tausendfachen Tod gestorben. Nirgendwo auf der Welt bin ich so viel Haß und Neid ... begegnet, wie in meinen 15 Jahren in der DDR, inklusive Stasi-U-Haft und Bautzen.

Quelle: Wodka in Sektgläsern, S. 131